Wachstation & Vorratslager (200–400 n. Chr.)
Eine römische Spurensuche Laut Archäologischem Institut Koblenz befand sich auf dem Mühlenberg eine Wachstation und ein Gebäude für Lebensmittelvorräte. Noch heute sind Spuren dieser Anlage sichtbar:
- Fundamentreste: Auf dem mittleren Hügel neben der Bank erkennen Sie Vertiefungen, in denen einst die Balken des Vorratslagers lagen.
- Bearbeitete Felsen: Rechts der Bank zeigen Hammer- und Meißelspuren an einem Schieferfelsen, wie die Römer das Gelände formten – etwa eine U-förmige Aushöhlung zwischen dem 1. und 2. Hügel, die den Umriss des Wachturms markiert.
Wie sah der Wachturm aus? Die Türme bestanden vermutlich aus drei Stockwerken:
- Untergeschoss: Abstell- und Vorratsraum
- 1. Stock: Wohnräume für die 5–10 Soldaten
- Obergeschoss: Aussichtsplattform
Ein Netz römischer Stützpunkte Neben dem Mühlenberg gab es weitere solche Anlagen:
- Ruitsch an der Nette (Vorratslager)
- Ochtendung (bei der Burg Wernerseck, Vorratslager)
- Mayen (an der Grube Katzenberg, mit Siedlung)
💡 Ein Fenster in die Vergangenheit Die Spuren auf dem Mühlenberg sind stille Zeugen der römischen Präsenz in der Region – ein Ort, an dem Geschichte greifbar wird!
