Traumpfad
Die Geschichte der Firma Rathscheck – Vom römischen Abbau zur globalen Schieferdynastie
Antike & Mittelalter: Die Anfänge
300 n. Chr.: Archäologische Funde belegen, dass bereits die Römer am Katzenberg Schiefer abbauten.
1362/1408: Erste urkundliche Erwähnungen von Mayener Decksteinleyen („Bruynsteyn“) und Pachtverträgen des Erzbistums Trier – Belege für frühen Schieferabbau.
1588: Erste Nennung des Markennamens „Moselschiefer“ („Mosler Leistein“).
Gründung & Industrialisierung
1793: Johann B. Rathscheck gründet das Unternehmen.
1904: Übernahme durch die Werhahn-Gruppe (Neuss) – Beginn der modernen Ära.
1960er: „Schieferbergbau-Sterben“ in Deutschland – Rathscheck überlebt durch Auslandsakquisitionen (zuerst Werksteine, später Dachschiefer).
Expansion & Innovation
1980er:
Fokus auf Dach- und Fassadenschiefer.
1982: Übernahme des französischen Handelsunternehmens Renvoyé E.U.R.L. (Bretagne).
1984: Modernisierung mit neuester Bergbautechnik (z. B. Sägehalle für Katzenberg/Margareta).
1986: Gründung der spanischen Tochter Rathscheck Pizarras S.A.
1990er:
1994: Übernahme des niederländischen Traditionsunternehmens Joh. Beisterveld & Zn. B.V.
1994: Inbetriebnahme des Moselschieferbergwerks Margareta mit dem weltweit ersten LKW-befahrbaren Serpentinentunnel.
1997: Gründung der I. B. Rathscheck Söhne KG – Bündelung aller Marktaktivitäten.
2000er:
2000: Aufbau der umfangreichsten Schiefer-Website für Fachhandwerker und Architekten.
2001: Einführung innovativer Produkte wie ThermoSklent® und Planungssoftware für Dachdecker.
2006: Aufschluss der 10. Sohle (354 m Tiefe) im Bergwerk Katzenberg.
2010/2013: Expansion in Spanien durch Übernahme von Grupo Cafersa und Pizarras Castrelos.
Moderne & Zukunft
2011: Verkauf des historischen Steinbruchs Margareta (nicht mehr betriebsnotwendig).
2012: Neubau des Büro- und Veranstaltungsgebäudes in Mayen-Katzenberg.
Heute: Rathscheck ist einer der führenden Schieferproduzenten Europas – mit Standorten in Deutschland, Spanien und Frankreich.
💡 Ein Unternehmen zwischen Tradition und High-Tech – seit über 220 Jahren für höchste Qualität im Schieferabbau.
Vom Rohstoff zum Lebensunterhalt Die Ausläufer des Rheinischen Schiefergebirges prägen die Region um Trimbs.
Entdecken Sie eines der schönsten Wanderjuwelen der Region: Der Trimbser Traumpfad verbindet Natur, Geschichte und Abenteuer auf einer einzigartigen Route.
Wachstation & Vorratslager (200–400 n. Chr.)
Eine römische Spurensuche Laut Archäologischem Institut Koblenz befand sich auf dem Mühlenberg eine Wachstation und ein Gebäude für Lebensmittelvorräte. Noch heute sind Spuren dieser Anlage sichtbar:
Willkommen auf dem Traumpfad Nette-Schieferpfad!
Ein Erlebnis für alle Wanderbegeisterten
Unser Traumpfad Nette-Schieferpfad zählt zu den bestbewerteten Wanderwegen in der Rhein-Mosel-Eifel-Region. Mit einer beeindruckenden Bewertung von 4,8 von 5 Sternen auf Google Maps und in der Traumpfade App (OutdoorActive) gehört er zu den absoluten Highlights für Naturliebhaber.
Haben Sie den Pfad erkundet und waren begeistert? Teilen Sie Ihre Erfahrung! Wir freuen uns über jede Bewertung oder Rezension, die anderen Wanderfreunden hilft, diesen wunderschönen Weg zu entdecken.
Ein Appell an alle Naturfreunde: Gemeinsam für den Umweltschutz
Unser Traumpfad führt durch ein geschütztes Naturschutzgebiet. Bitte helfen Sie mit, die Natur zu bewahren:
- Kein Müll – weder auf noch neben den Wegen. Jeder Abfall schadet der Umwelt.
- Besonderer Hinweis an Raucher: Zigarettenkippen sind kein harmloser Müll! Sie enthalten Giftstoffe und brauchen bis zu 5 Jahre, um zu verrotten. Nutzen Sie bitte die Aschenbecher, die an verschiedenen Bänken entlang des Weges für Sie bereitstehen.
- Selbst Papiertücher brauchen mehr als ein Jahr, um sich zu zersetzen.
Vielen Dank für Ihren Beitrag – es ist Ihre Natur!